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xt:Commerce Community Forum

texty

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  1. Hallo zusammen! Kennt sich damit jemand aus? BaFin fordert ab einer Kaufsumme von 30,-€ angeblich künftig mindestens 2 von 3 Faktoren: „Wissen“, „ Besitz“ und „Inhärenz“. Wie soll das funktionieren? Gibt es da etwas für den Shop? Link zu einem Filmbeitrag auf Focus online: http://www.focus.de/finanzen/videos/fingerabdruck-oder-id-gefordert-ausgerechnet-vor-weihnachten-online-shopping-wird-ab-diesem-monat-deutlich-komplizierter_id_5054645.html Ich habe von Vorschriften, die es einem schwer machen, langsam die Nase voll! Viele Grüße und Dank für jeden Hinweis!
  2. Am coolsten ist doch dabei eigentlich, dass die EU so eine ganze kommerziell durchaus interessante Szene abschafft und faktisch in die Staaten und nach China verlegt. Wie können die nur derart blöde sein?!?!
  3. In meinem Shop wurden erst einmal alle Downloads stillgelegt. Ich werde sie wieder frei schalten, sobald der Shop unterscheiden kann. Wer als EU-Privatkunde außerhalb Deutschlands kaufen will, bekommt erst einmal nur noch DVDs. Ich hoffe, dass sich da Lösungen ergeben werden, die das Finanzamt mitträgt. So kann es ja kaum bleiben.
  4. Zu Weihnachten der nächste Hammer! Nicht nur, dass man Downloads da versteuern muss, wo sie gekauft werden, und nicht mehr im eigenen Land - die Steuerbehörde verlangt, dass man den Leistungsort nachweisen muss. Wir müssen nachweisen können, dass der Kunde wirklich da die Leistung empfängt, wo er zu sein vorgibt. Dazu wurden Regeln aufgestellt: von den folgenden 6 Möglichkeiten muss man 3 nachweisen können, die sich nicht widersprechen. Anderenfalls hat man eine unkorrekte Buchführung. 1) Die Rechnungsanschrift des Leistungsempfängers 2) Die IP-Adresse des vom Leistungsempfänger verwendeten Geräts oder jedes Verfahren der Geolokalisierung 3) Bankangaben, wie der Ort, an dem das bei der unbaren Zahlung der Gegenleistung verwendete Bankkonto geführt wird, oder die der Bank vorliegende Rechnungsanschrift des Leistungsempfängers 4) Der Mobilfunk-Ländercode (MCC) der internationalen Mobilfunk-Teilnehmerkennung (IMSI), der auf dem Dienstleistungsempfänger verwendeten SIM-Karte (Teilnehmer-Identifikationsmodul / Subsriber Identify Module) gespeichert ist 5) Der Ort des Festnetzanschlusses des Dienstleistungsempfängers, über den die Dienstleistung erbracht wird 6) Sonstige für die Leistungserbringung wirtschaftlich wichtige Informationen Das sind Dinge, die bei einem Telefon- oder Radiovertrag natürlich erfasst werden. Doch bei einem einfachen Downloadverkauf natürlich nicht. Wie sieht es aus? Punkt 1 haben wir natürlich immer. Punkt 2 könnte erfasst werden. Eine automatische Geo-Lokalisierung könnte mit der Rechnungsadresse verglichen werden. Punkt 3 könnte man prüfen. PayPal, iPayment, Skrill und wie die üblichen Zahlungsweisen alle heißen dürften diese Informationen allerdings kaum zum automatischen Abgleich zur Verfügung stellen. Damit ein Download-Shop automatisch laufen kann, müssten die Punkte 1-3 automatisch erfasst und vor Erstellung der Rechnung miteinander verglichen werden. Die Punkte 4-6 sind für uns wohl kaum erfassbar. Zum Tragen kommt das Ganze beispielsweise, wenn bei einer Betriebsprüfung gefragt wird, warum man einen Einkauf in Luxemburg versteuert hat und nicht in Deutschland. Dann ist der Beweis nach dem Gesetz fällig. Kann man ihn nicht beischaffen, gilt die Buchführung als unvollständig, und es gibt den Verdacht, dass man Steuern hinterziehen wollte. Dann wird es lustig… So haben die Finanzbehörden uns wohl ein Ei ins Nest gelegt, das kaum auszubrüten ist. Oder hat da jemand eine Idee? Den entsprechenden Ausschnitt aus dem Gesetzestext vom 23.12.14 hänge ich an. Bundessteuerblatt 2014 v 23.12.14a.pdf
  5. Zu Weihnachten der nächste Hammer! Nicht nur, dass man Downloads da versteuern muss, wo sie gekauft werden, und nicht mehr im eigenen Land - die Steuerbehörde verlangt, dass man den Leistungsort nachweisen muss. Wir müssen nachweisen können, dass der Kunde wirklich da die Leistung empfängt, wo er zu sein vorgibt. Dazu wurden Regeln aufgestellt: von den folgenden 6 Möglichkeiten muss man 3 nachweisen können, die sich nicht widersprechen. Anderenfalls hat man eine unkorrekte Buchführung. 1) Die Rechnungsanschrift des Leistungsempfängers 2) Die IP-Adresse des vom Leistungsempfänger verwendeten Geräts oder jedes Verfahren der Geolokalisierung 3) Bankangaben, wie der Ort, an dem das bei der unbaren Zahlung der Gegenleistung verwendete Bankkonto geführt wird, oder die der Bank vorliegende Rechnungsanschrift des Leistungsempfängers 4) Der Mobilfunk-Ländercode (MCC) der internationalen Mobilfunk-Teilnehmerkennung (IMSI), der auf dem Dienstleistungsempfänger verwendeten SIM-Karte (Teilnehmer-Identifikationsmodul / Subsriber Identify Module) gespeichert ist 5) Der Ort des Festnetzanschlusses des Dienstleistungsempfängers, über den die Dienstleistung erbracht wird 6) Sonstige für die Leistungserbringung wirtschaftlich wichtige Informationen Das sind Dinge, die bei einem Telefon- oder Radiovertrag natürlich erfasst werden. Doch bei einem einfachen Downloadverkauf natürlich nicht. Wie sieht es aus? Punkt 1 haben wir natürlich immer. Punkt 2 könnte erfasst werden. Eine automatische Geo-Lokalisierung könnte mit der Rechnungsadresse verglichen werden. Punkt 3 könnte man prüfen. PayPal, iPayment, Skrill und wie die üblichen Zahlungsweisen alle heißen dürften diese Informationen allerdings kaum zum automatischen Abgleich zur Verfügung stellen. Damit ein Download-Shop automatisch laufen kann, müssten die Punkte 1-3 automatisch erfasst und vor Erstellung der Rechnung miteinander verglichen werden. Die Punkte 4-6 sind für uns wohl kaum erfassbar. Zum Tragen kommt das Ganze beispielsweise, wenn bei einer Betriebsprüfung gefragt wird, warum man einen Einkauf in Luxemburg versteuert hat und nicht in Deutschland. Dann ist der Beweis nach dem Gesetz fällig. Kann man ihn nicht beischaffen, gilt die Buchführung als unvollständig, und es gibt den Verdacht, dass man Steuern hinterziehen wollte. Dann wird es lustig… So haben die Finanzbehörden uns wohl ein Ei ins Nest gelegt, das kaum auszubrüten ist. Oder hat da jemand eine Idee? Den entsprechenden Ausschnitt aus dem Gesetzestext vom 23.12.14 hänge ich an. Bundessteuerblatt 2014 v 23.12.14a.pdf
  6. In dem Zusammenhang wäre es auch interessant, zu wissen, wie denn künftig die Rechnungen aussehen müssen und wie man die dann automatisch generiert. Es könnte ja beispielsweise sein, dass es da so verrückte Anforderungen gibt wie das Verwenden der Landessprache.
  7. Ich finde die Idee eines fixen Bruttopreises sehr interessant! Möglich wäre jedoch auch, dass der Kunde überhaupt erst dann kaufen kann, wenn er sein Rechnungsland ausgewählt hat.
  8. Hallo zusammen! Hat jemand Erfahrung damit, wie die Rechnungen für die einzelnen EU-Staaten aufgebaut sein müssen? Gibt es da eine Website zu? Das einzige, was ich gefunden habe, ist umständlich und kaum verständlich: http://ec.europa.eu/taxation_customs/tic/public/invRules/invRulesPublicationPage.html
  9. Hallo zusammen! Im neuen Jahr gehört zu jedem Downloadshop die Registrierung bei der "kleinen einzigen Anlaufstelle" KEA. Hat da jemand Erfahrung mit der Registrierung?
  10. Wie sieht es denn jetzt aus? Kann der Shop es, oder nicht? Es müsste doch so sein: der Shop erkennt, woher ein user stammt, und zeigt die entsprechenden Preise an. Oder: der user sieht erst einmal nur die Nettopreise mit dem Hinweis "plus Tax". Ein Pulldown gibt die Möglichkeit, das eigene Land anzugeben. Dann sieht man auch die MwSt. Bevor man etwas in den Warenkorb tun kann, muss man das Pulldown verwenden. Wäre zwar blöd, aber rechtssicher, weil niemand etwas kaufen kann, ohne vorher den richtigen Preis zu sehen.
  11. Hallo zusammen! Eine wichtige Anfrage an alle, die Downloads verkaufen! Soeben habe ich von meiner Steuerberaterin erfahren, dass für elektronische Dienstleistungen – sprich: Downloads – ab dem 1.1.15 die MwSt. nicht mehr im Land des Shops, sondern im Land des Kunden zu bezahlen ist. Das bedeutet, dass man sich in jedem Land, aus dem ein Kunde privat bei einem kauft, die jeweilige MwSt. abführen muss. Man müsste sich dann im Grunde in jedem EU-Land beim Finanzamt registrieren und dort Steuererklärungen abgeben. Um das zu vermeiden, wird die MOSS, in Deutschland KEA („kleine einzige Anlaufstelle“) eingerichtet, bei der man sich ab dem 1.10. registrieren kann, und die das dann für einen übernimmt. Mann muss dann dort seine Umsätze angeben, mit erheblichem Mehraufwand. (LINK) Das wäre evtl. noch zu ertragen, trotz sicher erheblichem Mehraufwand, wenn man alles darüber abrechnen muss. Doch das ist leider nicht alles. Ab dem 1.1.15 muss für jeden Auslandskunden die für ihn dort gültige MwSt. ausgewiesen und berechnet werden. Er muss vor dem Kauf den für ihn gültigen Bruttopreis angezeigt bekommen. Rechnungen müssen den Anforderungen des jeweiligen Mitgliedslandes genügen. Das bedeutet, dass der Shop je mach Herkunft des Kunden andere Preise anzeigen und andere Rechnungen generieren muss. (Wie das funktionieren soll, wenn ein Italiener von England aus den Shop besucht, wage ich gar nicht auszudenken – der sieht erst die englischen Preise, muss aber, bevor er kauft, die Italienischen Bruttopreise zur Kaufentscheidung vorgelegt bekommen.) Hat sich jemand schon damit beschäftigt? Sieht da jemand eine Chance, weiterhin Downloads anzubieten? Links dazu: Leitfaden zur KEA Was das Finanzamt dazu sagt Rechnungswesen-Portal
  12. Hallo zusammen! Wir haben gesucht und den Fehler nicht gefunden. Als Bezahlsysteme verwenden wir Moneybookers und iPayment. Beide Systeme funktionieren perfekt, wenn man die Bestellung über die deutsche Seite tätigt. Kauft man aber über die englische Seite, wie die meisten unserer Kunden, wird der Download nicht freigeschaltet. Der Bestellstatus bleibt auf "offen". Wie kann das sein? Danke für jede Idee dazu!
  13. Danke! Nur haben alle Mandanten dasselbe Template...
  14. Guten Tag zusammen! Ich hätte gerne die Möglichkeit, für jeden Mandanten ein eigenes favicon anzulegen. Problem: alle Mandanten greifen auf dasselbe Template zu. Dort ins Root gelegt wird es natürlich angezeigt, aber eben von allen Mandanten gleich. Gibt es da Möglichkeiten? Für jeden Rat bin ich dankbar!
  15. Irgendwie habe ich es wohl falsch ausgedrückt. Das Problem ist: der Mandant soll unter www .Mandant. Hauptdomain. com und zugleich unter Mandant. Hauptdomain. com ohne www vorne dran erreichbar sein. Das klappt nicht. Danke für die Unterstützung!
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