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chrispeg

DSGVO freiwillige Akzeptanz

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Wie bereits weiter oben geschrieben wurde, war/ist das Plugin für automatische Anbindungen gedacht bei welchen in den API's die E-Mail Adresse ein Pflichtfeld ist - in diesem Falle kann eine Bestellung nicht ohne Zustimmung der Weitergabe abgeschlossen werden.

Für den normalen "manuellen" Betrieb, wird das Plugin nicht benötigt denn:

1. Die Weitergabe von der Versandadresse benötigt keine Einwilligung
2. Die Weitergabe der Telefonnummer bei z.b. Speditionsware ist ebenfalls geregelt
3. Eine Weitergabe der E-Mail Adresse an den Paket-Dienstleister bei nicht automatischen Anbindungen ist nicht notwendig
4. Das senden einer E-Mail mit Tracking-links aus dem Admin-Bereich oder aus dem ERP hat nichts mit dieser Checkbox zu tun und erfordert hierfür keine Zustimmung zur Daten-Weitergabe

Wie in diesem Thread auch schon geschrieben wurde, ist das Thema bei genauer Betrachtung etwas komplexer als eine einfache checkbox denn 

a) das Verhalten und Erscheinen der checkbox muss abhängig von der Versandart sein
b) Protokollierung + Möglichkeit des Widerrufs der Einwilligung
c) Möglichkeit der Weitergabe an alle angeschlossenen systeme (Großteil der uns bekannten shop-schnittstellen hat eine solche funktion nicht)

Bisher gab es nur wenige Anfragen (maximal 5 in 2 Jahren) im Support um die Funktionalität des Plugins zu ändern, sobald es zu einer Funktion genügend Anfragen gibt, sehen wir uns dies natürlich gerne an.

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Hallo,

Dankeschön für die Erklärungen :wub: - davon steht leider nichts im Downloadbereich des Plugins oder im Handbuch (sollte dann bitte angepaßt werden und ein Hinweis im Backend erscheinen der auf die Abmahngefahr drauf hinweist) - von daher ist die Aufregung vielleicht nachvollziehbar, da eine Bestellung nur mit Akzeptanz ausgeführt werden kann.

Was sollen wir Händler denn auch denken, wenn wir nur dieses hier lesen (klingt für uns doch super!!):

"Ich bin damit einverstanden, dass meine E-Mail-Adresse und Telefonnummer an den in der Datenschutzerklärung aufgelisteten Versanddienstleister weitergegeben wird, damit der Versanddienstleister Statusinformationen zur Sendungszustellung an mich per E-Mail übermitteln kann. Meine diesbezüglich erteilte Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen."?

Es gibt ja auch vielleicht nur 5 Kunden, die eine Phobie haben und das Kästen nicht aktivieren möchten... und dann ist der Salat da (ggf. noch bei Selbstabholer). ;)

Kurz zu den Punkten 1-4: Alles richtig, aber darum ging es nicht. ;)

Daß es so wenige sind, die solch ein Plugin benötigen, liegt vielleicht auch daran, daß die anderen Kunden/Händler es nie richtig getestet haben oder nie den Sonderfall hatten, daß mal jemand nicht den Haken setzt.

Für mich als Händler ist es doch super einfach, wenn ich ein Label erstelle, gleich die E-Mailadresse des Kunden mit einzutragen, damit sich der Versandanbieter um alles andere kümmert. Und genau dazu benötige ich das Einverständnis des Kunden (sonst bliebe uns nichts anderes übrig, den erschwerten Weg über das Backend zu gehen (alle Sendungsnummern kopieren, einfügen oder Link kopieren, einfügen...).

Ich kann ja leider auch nichts dafür, das die DSGVO so kompliziert gemacht hat. :( 

 

Zu a) "das Verhalten und Erscheinen der checkbox muss abhängig von der Versandart sein"
Wäre es einfacher, wenn man es im Backend selbst bestimmen kann, ob eine Abfrage erscheinen soll oder nicht (Checkbox)?

Zu b) "Protokollierung + Möglichkeit des Widerrufs der Einwilligung"
Reicht doch bestimmt aus, wenn es einfach in der Bestellbestätigung auftaucht ob Ja/Nein (mehr möchte ich ja gar nicht wissen & es ist protokolliert je Bestellung) und der Widerruf muß eh durch den Kunden geschehen (ggf. Link zum Widerrufsformular oder einfach die Shop-E-Mail anzeigen). Ich weiß gerade allerdings nicht, ob die DSGVO das nicht gesondert stehen haben möchte (Kundenbackend).

Zu c) "Möglichkeit der Weitergabe an alle angeschlossenen systeme (Großteil der uns bekannten shop-schnittstellen hat eine solche funktion nicht)"
Hm, würde "ich" vermutlich nicht benötigen...

 

Trotzdem wäre es sehr wünschenswert, solch ein Plugin für den nicht automatisierten Ablauf zu haben - wäre immerhin ein weiterer Pluspunkt für xtc (50% funktionieren ja schon). :) 

Herzliche Grüße
Nils

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Wenn Ihr die E-Mail nicht ohne Einwilligung weitergebt dann gibt es auch keine "Abmahngefahr". Wieso soll da im Backend irgend ein verwirrender Hinweis erscheinen? Als Händler sollte man schon wissen was man tut.

Die Kunden welche Ihre E-Mail Adresse lieber irgendeinem Shop anvertrauen aber nicht einem Versanddienstleister sollten besser weiterhin mit Hut, Sonnenbrille und Bargeld bewaffnet ins Kaufhaus gehen. Sobald die wieder geöffnet sind. Bis dahin einfach eine irrelevante E-Mail Adresse verwenden.

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Hallo,

Zitat "Wenn Ihr die E-Mail nicht ohne Einwilligung weitergebt dann gibt es auch keine "Abmahngefahr".

Richtig.

 

Zitat: " Wieso soll da im Backend irgend ein verwirrender Hinweis erscheinen?"

Verwirrend? Nein!
Einen Hinweis zu setzen, daß das DSGVO-Plugin (in der jetzigen Form) nur für die automatisierte Nutzung rechtskonform ist und nicht anders eingesetzt werden darf, da es sonst abmahnfähig ist! Über einen Eintrag im Backend wird jeder Shop erreicht und man sieht dann sofort anhand der Rückmeldungen viele davon betroffen sind und es falsch einsetzen - ist ganz einfach und wir sollen ja immer und gerne Verbesserungsvorschläge machen - man muß nur den mut haben, es zu machen. ;-)

Augen zu und durch, wäre nicht die feine Art.

 

Es gibt leider die Kunden mit Alu-Hut und auch Abmahnanwälte... ich glaube, da ziehen wir lieber die Aluhüte vor, oder? (mag alles durchaus lustig klingen, aber die Alu-Hüte sind meistens auch rechtskonform eingestellt und da ist der nächste Schritt nicht weit. ;-)

Hätte der Alu-Hut das bei mir nicht bemängelt, wäre es mir gar nicht bewußt gewesen, daß das Plugin ungeeignet ist (auf Nachfrage).

Es wird mit Sicherheit auch dauern, bis der nächste Aluhut einkaufen kommt, aber man muß es ja nicht drauf anlegen.

 

Herzliche Grüße
Nils

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Das Plugin wurde mit der Version 5.0.3 erweitert.

Es kann nun wie oben gewünscht die Logik pro Versandart festgelegt werden (ob Pflicht opt-in, ooptionaler opt-in, gar kein opt-in) inkl Protokollierung an der Bestellung.

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